Ein neues Onlinetool der ETH ermöglicht intuitive Showplanung für Roboterflotten.

Im Rahmen des Way of Water Projekts der ETH Zürich entwickelten Studierende eine Flotte von 24 schwimmenden Robotern. Neben farbiger Wasserbeleuchtung wurde eine Fontäne integriert. Wie bringt man die Roboter dazu, all die Elemente zu nutzen und synchron zur Musik eine Show präzise aufzuführen, ohne Kollisionen?

In seiner Bachelorarbeit erarbeitete Christopher Golling, Informatikstudent an der ETH Zürich, eine Software, mit der sich die Showplanung für Roboterflotten deutlich vereinfachen lässt. Im neuen Onlinetool lassen sich komplexe Choreographien intuitiv planen. Die graphische Oberfläche ähnelt einem Videoeditor; der Künstler braucht keine Programmierkenntnisse. Optional können Effekte durch Künstliche Intelligenz generiert werden. Innerhalb von Sekunden wird die Choreographie in einer virtuellen 3D-Umgebung simuliert und geprüft. Mit wenigen Klicks kann das Resultat an die Roboter geschickt werden. Erfolgreiche Shows wurden auf dem Zürichsee, und bei der Biennale in Venedig aufgeführt.

An den Informatiktagen können Besucher:innen das Onlinetool vor Ort ausprobieren.

Standbetreuer: Christopher Golling, Masterstudent in Informatik, ETH Zürich

13:40–13:50 Uhr: Kurzpräsentation des Tools durch Christopher Golling im Hörsaal G51.


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