Wie digitale Avatare reale Menschen abbilden und Gespräche ermöglichen.
Am Game Technology Center (GTC) der ETH Zürich wird erforscht, wie sich reale Menschen als digitale, interaktive Avatare abbilden lassen. Im Fokus stehen nicht nur ein fotorealistisches Erscheinungsbild, sondern auch die Erfassung persönlicher Erinnerungen und Lebensstationen.
Im Projekt «Interactive Avatars» stehen Aussehen und direkte Interaktion im Mittelpunkt. Mithilfe von 3D-Gesichtsscans und Videoaufnahmen wurde ein Avatar entwickelt, der in Echtzeit sprechen und reagieren kann, inklusive lippensynchroner Antworten.
Das Projekt «Virtual Biographer» ergänzt diese Technologie um die persönliche Biografie. Ein KI-Sprachmodell führt ein Interview, erkennt offene Punkte und stellt gezielte Fragen. So entsteht nach und nach eine digitale Lebensgeschichte, die zentrale Erlebnisse und Informationen erfasst und in den Avatar integriert werden kann.
Besucher:innen der Informatiktage probieren die Technologie gleich selber aus: Sie interagieren mit einem fotorealistischen Avatar und halten Schritt für Schritt ihre eigene Lebensgeschichte digital fest. Zudem gibt der Avatar auf Wunsch Auskunft zu den Programmpunkten an den Informatiktagen.
Standbetreuer
Börge Scheel, Research Engineer, Game Technology Center, ETH Zürich
Henning Metzmacher, Postdoctoral Researcher, Game Technology Center, ETH Zürich
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