Ein Workshop zum Entdecken regelbasierter und lernender KI-Systeme
In diesem praxisorientierten Workshop wird ein kleiner Roboter darauf trainiert, Pokémons mit zwei sehr unterschiedlichen Arten künstlicher Intelligenz zu fangen. Zunächst wird dem Roboter mit einfachen Regeln gezeigt, was zu tun ist, sodass er klaren Anweisungen Schritt für Schritt folgen kann. Anschliessend wird zu einem datengetriebenen Ansatz gewechselt: Der Roboter lernt anhand von Beispielen und erkennt Muster selbstständig. Dabei wird erprobt, wie sich die jeweiligen KI-Ansätze verhalten, wo sie erfolgreich sind und wo sie an ihre Grenzen stossen – insbesondere dann, wenn die Welt unübersichtlich oder unvorhersehbar wird. In spielerischen Experimenten zeigt sich, dass es nicht nur einen einzigen Weg gibt, wie Maschinen „intelligent“ sein können. Am Ende steht ein klareres Verständnis dafür, wie heutige KI-Systeme funktionieren, warum sie manchmal überraschen und wie Menschen die Kontrolle behalten können, indem sie diese Systeme entwerfen, trainieren und weiterentwickeln.
Zielgruppe: Schulklasse, Sekundarstufe 1 (12-15 Jahre)
Voraussetzungen: Keine
Kursleitung: Prof. April Wang, PEACH Lab, ETH Zürich
Das PEACH Lab (Programming, Education, and Computer-Human Interaction) hat zum Ziel, technologische und pädagogische Ansätze zu vereinen, um Informatik verständlicher und alltagstauglicher zu machen.
Kursort:
ETH Zürich, Gebäude CAB, Universitätsstrasse 6, 8006 Zürich
Tram Nr. 6/9/10 bis zur Haltestelle "ETH/Universitätsspital"
Einverständniserklärung:
Der Workshop findet im Rahmen eines Forschungsprojekts statt. Zu diesem Zweck hat das PEACH Lab eine Einverständniserklärung erstellt, die von den Eltern unterschrieben werden muss. Untersucht wird, ob Schüler:innen verstehen, wie Computer Muster erkennen und lernen. Vor und nach dem Pokémon-Spiel werden Fragen gestellt und Feedback gesammelt. Die Ergebnisse werden nicht bewertet.